Gebäude Brand

Einsatzort Details

Greene, Hohler Weg
Datum 11.07.2020
Alarmierungszeit 09:10 Uhr
Alarmierungsart Sirene
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Bad Gandersheim
  • KdoW
  • ELW 2
  • HLF 20
  • DLA(K) 23-12
  • RTW
  • MTW
  • HLF 20
Feuerwehr Wolperode
    Feuerwehr Gremsheim
      Feuerwehr Ackenhausen
        Feuerwehr Clus
          FTZ Bad Gandersheim
          • SW 2000
          • LKW
          Polizei
            Rettungsdienst
              Stadtbrandmeister
                Feuerwehr Einbeck
                  Feuerwehr Greene
                    Feuerwehr Kreiensen
                      Fahrzeugaufgebot   KdoW  ELW 2  HLF 20  DLA(K) 23-12  RTW  MTW  HLF 20  SW 2000  LKW
                      Einsatz-Groß: Brand

                      Einsatzbericht

                      Die Feuerwehr wurde kurz vor 9 Uhr alarmiert und angesichts des Objektes, seiner Lage und Nutzung wurde sofort Großalarm ausgelöst, der neben der Greener und Kreiensener Wehr auch Bad Gandersheim und die Drehleiter aus Einbeck mit auf den Plan rief.
                      Begonnen haben soll der Brand im Erdgeschoss in einer der Garagen, an denen weiterhin an Kraftfahrzeugen gearbeitet wurde beziehungsweise Materialien für die Arbeit lagerten. Die Feuerwehr hatte beim Anrücken auch die Menschenrettung im Blick, aus dem Haus wurden Bewohner in Sicherheit gebracht und mussten sich zum Teil ärztlich behandelt werden.
                      Das Feuer selbst bahnte sich rasch einen Weg durch das gesamte Fachwerkhaus, es brannte förmlich an allen Ecken. Trotz eines massiven Einsatzes der Feuerwehren war nicht zu verhindern, dass sich der Brand bis in den Dachstuhl fraß und diesen fast auf ganzer Länge vernichtete.
                      Besondere Aufgaben für die Brandschützer waren der Schutz eines nahe an der Brandstelle stehenden Nachbarhauses, was durch eien Riegelstellung gelang.
                      Immer wieder flackerte enorme Brandherde im Inneren des Gebäudes auf. Fortgesetzes Knallen zeugte von kleineren Explosionen, schwarzer Rauch samt Gummigeruch deutete auf in einer Werkstatt brennende Reifen hin. Das machte es den Wehren schwer, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen, zumal im Inneren offenbar enorme Temperaturen herrschten, die das Feuer immer wieder aufflackern ließen. Zudem brachen durch den heftigen Löschwassereinsatz ganze Deckenbereiche ein und schufen regelrechte "Schlote" im Gebäudekern, die schwer abzulöschen waren.
                      So konnte auch nach rund dreieinhalb Stunden noch immer nicht "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten werden sich ohne Zweifel noch lange hinziehen und möglicherweise auch noch bis in den Sonntag dauern.
                      Der Ortskern war abgesperrt, Schaulustige wurden weiträumig abgehalten. Am nächsten kamen sie der Brandstelle noch im Amtspark. Ansonsten lief die Feuerwehrmaschinerie recht reibungslos. Wasser wurde auch aus der Leine zur Verfügung gestellt, die Entnahme behinderte den Verkehr aus der B64, der in Ortsmitte einspurig von der Polizei am Brand vorbeigeleitet wurde.
                      Nach ersten Informationen sind keine direkten Personenschäden durch den Brand zu beklagen.
                       
                      Bericht GK-Online
                      Bilder GK-Online/ K.W Rosstock
                       

                      sonstige Informationen

                      Einsatzbilder